Private Ablage
Die Übersicht liegt auf dem Rechner des Gerätewarts oder in mehreren Dateien. Wehrführung und Vertretung sehen den aktuellen Stand nicht ohne Weiteres.
Dieses Jahr anders
Beginnen Sie die neue Periode mit einer Übersicht, die nicht auf einem privaten Rechner liegt. Atemwacht zeigt Gerätewarten und Wehrführungen, welche Atemschutzgeräteträger einsatzbereit sind und wo Handlungsbedarf besteht.

Der bisherige Zustand
Viele Wehren führen Nachweise zu Atemschutzgeräteträgern in selbst gebauten Excel-Dateien. Sobald nur eine Person diese Liste pflegt, wird aus einer kleinen Frist schnell ein Risiko für Einsatz und Nachweisführung.
Die Übersicht liegt auf dem Rechner des Gerätewarts oder in mehreren Dateien. Wehrführung und Vertretung sehen den aktuellen Stand nicht ohne Weiteres.
Belastungsübung, Einsatzübung, Unterweisung und Vorsorge laufen zu unterschiedlichen Zeitpunkten ab. Ohne Erinnerung wird eine Fälligkeit leicht erst spät erkannt.
Im Alarmfall muss schnell klar sein, wer Atemschutz tragen darf. Das Nachschlagen in einer Liste kostet Aufmerksamkeit, die an anderer Stelle gebraucht wird.
Bei einer Nachfrage müssen Einträge, Bescheinigungen und Übungsdaten zusammengesucht werden. Das erschwert eine nachvollziehbare Dokumentation.
Der neue Ablauf
Atemwacht verbindet die Person, ihre Qualifikation und die wiederkehrenden Nachweise in einer Übersicht. Der Gerätewart sieht offene Aufgaben frühzeitig und dokumentiert erledigte Termine direkt beim jeweiligen Träger.
Legen Sie Atemschutzgeräteträger mit ihrem Status und den relevanten Nachweisen an. Die Übersicht bleibt auf die tatsächliche Stärke Ihrer Wehr zugeschnitten.
Hinterlegen Sie Unterweisungen, Belastungsübungen, Einsatzübungen und Vorsorgen. Auch Wartungsdaten für Geräte, Masken und Flaschen lassen sich zuordnen.
Atemwacht meldet anstehende und überfällige Einträge. So kann der Gerätewart Übungen planen, Unterlagen nachfordern und die Führung informieren.
Für den Gerätewart
Die Anwendung konzentriert sich auf die wiederkehrende Arbeit rund um Atemschutzgeräteträger und Atemschutzgeräte. Keine allgemeine Vereinsverwaltung, sondern eine Arbeitsübersicht für die Wehr.
Zeigt je Person, ob die hinterlegten Voraussetzungen für den Atemschutzeinsatz erfüllt sind.
Ordnet anstehende Termine nach Datum und Art des Nachweises.
Meldet fällige Unterweisungen, Übungen, Vorsorgen und Wartungen an den Gerätewart.
Dokumentiert Belastungsübungen und Einsatzübungen bei den jeweiligen Trägern.
Hält den Status arbeitsmedizinischer Vorsorge nachvollziehbar fest.
Führt Atemschutzgeräte, Masken und Flaschen mit ihren Prüf- und Wartungsterminen.
Ordnet Bescheinigungen und weitere Nachweise dem passenden Datensatz zu.
Gibt Wehrführung und Vertretung einen verständlichen Blick auf die Einsatzbereitschaft.
Für Wehr und Führung
Atemwacht schafft eine gemeinsame Grundlage für Gerätewart, Wehrführung und Vertretung. So bleibt die Atemschutzorganisation auch dann nachvollziehbar, wenn Zuständigkeiten wechseln.
Die Führung sieht, welche Atemschutzgeräteträger aktuell einsatztauglich geführt werden. Entscheidungen zur Einsatzplanung beruhen nicht allein auf Erinnerung oder Papierlisten.
Fälligkeiten werden sichtbar, bevor sie im Alarmfall zum Problem werden. Übungen und Vorsorgen können rechtzeitig abgestimmt werden.
Der Stand bleibt nicht beim privaten Rechner einer einzelnen Person. Eine Vertretung kann die offenen Punkte nachvollziehen.
Für interne Prüfungen oder Rückfragen liegen die relevanten Einträge zusammen. Das erleichtert eine sachliche Auskunft gegenüber der zuständigen Stelle.
Grundlagen prüfen
Atemwacht ersetzt keine Verantwortung der Wehr oder ärztliche Beurteilung. Die Anwendung hilft dabei, wiederkehrende Anforderungen sichtbar und nachvollziehbar zu organisieren.
Atemschutzgeräteträger sind jährlich zu unterweisen. Die Unterweisung gehört zu den Voraussetzungen für einen sicheren Einsatz unter Atemschutz.
Grundlage: Feuerwehr-Dienstvorschrift 7 Atemschutz, Abschnitt 5.2Für Atemschutzgeräteträger nennt die FwDV 7 innerhalb von zwölf Monaten eine Belastungsübung und eine Einsatzübung. Die Übungen dienen dem Erhalt der Einsatzfähigkeit unter Atemschutz.
Grundlage: Feuerwehr-Dienstvorschrift 7 Atemschutz, Abschnitt 6.1 und 6.2Bei Tätigkeiten mit Atemschutzgeräten kann Pflichtvorsorge erforderlich sein, sofern die Voraussetzungen der Verordnung erfüllt sind. Die konkrete Vorsorge richtet sich nach Gefährdungsbeurteilung und Art des Atemschutzgeräts.
Grundlage: Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge, Anhang Teil 4 Absatz 1
Julien Jimenez ist Herausgeber und Autor der Fachbeiträge bei Atemwacht. Zur Autorenseite
Atemwacht befindet sich in der Pilotphase. Gesucht werden Erstanwender aus freiwilligen Feuerwehren, die die Anwendung im eigenen Ablauf erproben und Rückmeldung geben möchten.
Einfach je Wehr
Atemwacht wird jährlich je Wehr abgerechnet. Für Gemeinden, Landkreise und Verbandsgemeinden gibt es einen Sammelvertrag für mehrere Wehren.
Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Die Einführung erfolgt in der Pilotphase nach gemeinsamer Abstimmung.
Für eine Wehr, die Atemwacht früh erproben und Rückmeldung geben möchte.
199 Europro Jahr
Begrenzt auf die Pilotphase.
Für freiwillige Feuerwehren mit eigener Atemschutzorganisation.
299 Europro Jahr
Je Wehr und Jahr.
Für Landkreise oder Verbandsgemeinden, die zehn Wehren gemeinsam ausstatten möchten.
1.990 Europro Jahr für zehn Wehren
Für genau zehn Wehren je Vertrag.
Fragen aus der Wehr
Hier finden Sie Antworten für Gerätewarte und Wehrführungen, die ihre Atemschutzorganisation neu ordnen wollen.
Nein. Die medizinische Beurteilung und die Verantwortung der Wehr bleiben bei den zuständigen Stellen. Atemwacht macht hinterlegte Nachweise, Termine und Fristen übersichtlich.
Die Übernahme wird in der Pilotphase gemeinsam abgestimmt. Wichtig sind zunächst die Trägerdaten und die vorhandenen Termine zu Übungen, Unterweisungen und Vorsorgen.
Atemwacht ist auf Unterweisungen, Belastungsübungen, Einsatzübungen und arbeitsmedizinische Vorsorge im Atemschutz ausgerichtet. Zusätzlich können Prüf- und Wartungstermine für Geräte, Masken und Flaschen erfasst werden.
Ja. Die Anwendung richtet sich besonders an freiwillige Feuerwehren in kleineren Gemeinden, in denen der Gerätewart die Übersicht neben dem Ehrenamt führt. Der Umfang orientiert sich an der einzelnen Wehr.
Die Wehr legt fest, wer mit der Übersicht arbeitet, etwa Gerätewart, Wehrführung und Vertretung. Rollen und Zugriffe werden bei der Einführung besprochen.
Atemwacht kennzeichnet anstehende und überfällige Einträge und meldet sie an den Gerätewart. Die Wehr entscheidet weiterhin selbst, wie sie Termine plant und Nachweise prüft.
Senden Sie eine Anfrage für frühen Zugang oder eine Vorführung. Gemeinsam wird geklärt, ob Ablauf, Datenbestand und Einführung zur Pilotphase passen.
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